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24.09.13 | Redakteur: Anke Geipel-Kern

Das P&ID kann als intelligente Informationsdrehscheibe in der Anlagenbauer-Lieferanten-Kunden-Beziehung fungieren. Ein Best Practice-Beispiel von Dr. Michael Nussbaumer, Geschäftsführer CE-Nussbaumer und Wolfgang Welscher, Geschäftsführer X-Visual Technologies.

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Für Anlagenbauprojekte sind isolierte IT-Systeme weniger geeignet. Damit lassen sich weder Daten optimal austauschen noch eine transparente Projektabwicklung verwirklichen. Das P&ID (Piping and instrumentation diagram) bildet als Basisdokument 75 bis 85% des Anlagenwertes ab und begleitet den gesamten Prozess vom ersten Entwurf bis zur Inbetriebnahme und Wartung einer Anlage.

Aufgrund der unzureichenden Integration von Lieferanten, Projektpartnern und Kunden werden auch deren Informationsbedarfe kaum betrachtet. Lange Kommunikationswege, veraltete Versionsstände sowie Verständnisprobleme führen zu Fehlern und Mehrkosten.

Prozesse neu strukturieren
Die Herausforderung besteht darin, im gesamten Anlagenerstellungsprozess Know-how des Unternehmens durchgängig zugänglich zu machen und unternehmensübergreifend bereitzustellen. Das bedeutet, Prozesse neu zu strukturieren und Informationen austauschbar sowie wiederverwendbar zu gestalten.

Um konsistente P&IDs bereitzustellen, sind objektorientierte CAE-Lösungen und ein Ineinandergreifen der IT-Systeme unabdingbar. Die Anbindung an ein ERP-System bietet die Möglichkeit einer nahtlosen Projektabwicklung und verzahnt die Abteilungen vom Vertrieb über das Engineering bis zum Controlling.

Darüber hinaus werden die Informationen für Kunden, Projektbüros und Lieferanten für die Weiterbearbeitung der Anlagendaten zur Verfügung gestellt. Der Austausch bedarfsgerechter Informationen beschleunigt und optimiert die gesamte Projektabwicklung umfassend.